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Folge 07 · Diana Aseta

Die Zukunft im Blick.

Eine Werkstatt. Eine zweite Chance.

Diana Aseta, 36, ist Ausbilderin bei MIA/ALMA — der AMPO-Werkstatt, die Mädchen vor Zwangsehe schützt und ihnen eine Schneider-Ausbildung gibt. Sie kam selbst 2007 mit 17 zu MIA/ALMA. Heute bildet sie aus.

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4 Min
Filmlänge
07 / 10
Folge
seit 2015
Diana bildet aus
2007
kam Diana selbst zu MIA/ALMA

Wer bei MIA/ALMA ausbildet — und warum.

Diana Aseta ist 36 Jahre alt und tätig bei MIA/ALMA, einem Schutzhaus für Mädchen in schwierigen Lebenslagen. Seit 2015 leitet sie die interne Schneiderwerkstatt von MIA/ALMA als Ausbilderin.

Im Film sehen wir sie an der Nähmaschine, neben einer ihrer Schülerinnen. „Das hier ist zu dick. Jetzt nähst du diese Seite so wie hier."

Ich liebe das Nähen. Wenn mir jemand sagt: Du trägst schöne Kleider, ich sage, dass ich sie selbst genäht habe.

Diana erzählt im Film, wie Freude entsteht, wenn sie ein Kleidungsstück herstellt und es jemandem gibt — und die Person sich darüber freut. „Das erfüllt mich sehr."

Was MIA/ALMA ist

MIA/ALMA ist ein Heim für verstoßene Mädchen, deren Leben gerade eine andere Richtung nimmt, als sie sie selbst wählen würden. Die Frauen dürfen sich hier zwei Jahre aufhalten. Auf dem Gelände befindet sich auch die Schneider-Werkstatt, in der die Mitbewohnerinnen ihre Ausbildung absolvieren.

MIA/ALMA nimmt Mädchen auf, die von einer Zwangsehe bedroht oder ungewollt schwanger sind.

Hier wird Schneiderhandwerk vermittelt. Messen und Maßnehmen. Schnittmuster zeichnen. Gerade nähen. Vorlagen einhalten. Es ist die Grundlage für ein eigenes wirtschaftliches Standbein — und ein Ort, an dem ein Mädchen wieder ankommen kann.

Wie Diana selbst gekommen ist

Diana erzählt im Film ihre eigene Geschichte.

Ich kam 2007 zu MIA/ALMA im Alter von 17 Jahren. Der Grund dafür war eine Zwangsheirat. Das war nach dem Tod meines Vaters.

Sie blieb. Sie lernte. Heute bildet sie selbst aus. Und neben der Schneider-Ausbildung gibt sie den Mädchen Ratschläge — weil sie weiß, was sie hierher gebracht hat.

Da ich ähnliche Probleme wie sie erlebt habe — ich weiß, was sie hierher gebracht hat.

Warum sie bleibt

Diana wurde gefragt, warum sie weiterhin in MIA/ALMA arbeitet. Im Film antwortet sie:

Ich möchte hier bei MIA/ALMA bleiben, um auch weiter helfen zu können. Denn als ich hier ankam, haben mir auch viele geholfen.

Es ist Reziprozität, kein Pflichtgefühl. Das, was sie bekommen hat, gibt sie weiter.

Zum 30-Jahre-Jubiläum

Diana und ihre Schülerinnen haben für die 30-Jahre-Feier von AMPO viel genäht. „Das möchten wir präsentieren." Im Film sagt sie auch, was sie den jungen Frauen mit auf den Weg geben würde:

Ich wünsche den jungen Frauen von MIA/ALMA alles Gute. Es ist in diesem Bereich nicht einfach. Man muss geduldig sein und man muss mutig sein.

Was Sie hier sehen

Vier Minuten Schneider-Werkstatt. Nähmaschinen, Stoffbahnen, junge Frauen am Tisch. Und eine Ausbilderin, die selbst durch diese Tür gekommen ist — und heute andere durch sie führt.

Alle 10 Folgen im Überblick

Jeden Freitag um 12 Uhr eine neue Episode

FOLGE 01

Das Gute geht nie verloren

Pilot · seit 29. MaiLive
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Das Rennen

Rollstuhlwerkstatt · seit 5. JuniLive
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Neue Früchte

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Nächstenliebe

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Einfach Kind sein

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FOLGE 06

Afrika den Afrikanern

Dénis Yameogo · seit 3. JuliLive
FOLGE 07

Die Zukunft im Blick

MIA/ALMA · seit 10. JuliSie sind hier
FOLGE 08

Selbstbestimmt

Sozialstation · ab 17. Juli17.7.
FOLGE 09

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Ausbildungsförderung · ab 24. Juli24.7.
FOLGE 10

Mama Tenga

Katrin Rohde · ab 31. Juli31.7.

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